Supervision in Organisationen

Teamsupervision

ist ein prozessorientiertes Angebot über einen längeren Zeitraum (ca 10 Sitzungen pro Jahr) für ein Team (je nach Zielen mit oder ohne Leitung) und dient vereinbarten Zielen:

Qualifizierung, Fallreflexion
Teamentwicklung (z.B. bei multiprofessionellen oder neuen Teams)
Entlastung, Psychohygiene
Beziehungsklärung
Konfliktklärung

Teamsupervision als Krisen- oder Konfliktberatung

ist ein kurzfristiges Angebot (3-5 Sitzungen) zur Klärung einer akuten Situation und dient vereinbarten, klar begrenzten Zielen:

Für die Teamsupervision wird ein Dreieckskontrakt mit der zuständigen Leitung und dem Team geschlossen, der Auftrag, Teilnahme, Ziele, Rückmeldungen an die Institution etc.klärt.

Teamtag, Klausurtag

ist ein Angebot zur Bestandsanalyse und Bedarfsklärung, manchmal ein guter Einstieg in einen Supervisionsprozess.

Supervision als Teil der Organisationsentwicklung

kann dem Konfliktmanagement, der gezielten Förderung von Mitarbeitern und Führungskräften, der Begleitung von OE-Prozessen und Umstrukturierungen, der Erhöhung von Mitarbeiterzufriedenheit und der Qualitätssicherung dienen.

Meistens gibt es einen Anlass, der einen Bedarf für externe Beratung auslöst. Das kann „von oben“ (Leitung / Geschäftsführung) oder „von unten“ (Mitarbeiter) der Fall sein. Oft gibt es zunächst einen informellen Kontakt, eine Empfehlung, eine Idee.

Supervision beginnt dann im Gespräch mit der Leitung zur Klärung der Ausgangssituation und des Beratungsbedarfs. Daraus ergibt sich dann das Angebot und die Klärung des „settings“, also das Vorgehen. Ein klarer Kontrakt der Beteiligten sichert die Beratung durch klare Rollen und Aufträge.

An einem solchen Supervisionsprozess sind möglicherweise mehrere Personen und Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Konstellationen beteiligt. In größeren Organisationen können mehrere SupervisorInnen am Prozess beteiligt sein, eine Vernetzung in Verantwortung der Leitung ist dann notwendig.